Inge Träumt
Anlässlich des Bachmann-Jahres 2026 lassen Paul-Henri Campell und Tamara Štajner Ingeborg Bachmann in drei Räumen des kärnten.museums träumen:
Auf einem Volksfest hält Bürgermeister Hans eine Rede, im ersten Stock lädt Ingeborgs Stimme als KI-Installation zum Verweilen ein und dazu, selbst kurz zu Inge zu werden. Im „Gedärm“ verdauen die Undine-Figuren Inge und Borg das Patriarchat.
Das Publikum kann selbst zwischen den Räumen wählen und dabei tief in Ingeborg Bachmanns Kampf mit Kärnten und ihrer Utopie für das „Dreiländereck“ sowie die ganze Welt eintauchen.
Team
REGIE Christina Constanze Polzer
TEXT Tamara Štajner & Paul-Henri Campbell
AUSSTATTUNG Lisa Waldner
AUSSTATTUNGSASSISTENZ Sarah Mattitsch
MUSIK Anna Anderluh, Marius Binder
Besetzung
Eva Brunner
Julia Hammerl
Clemens Janout
Marien Oratorium
Das Ensemble Wiener Collage gestaltet sein elftes Weihnachtskonzert als neues Oratorium von acht Komponist:innen, das in Schönbergs “Weihnachtsmusik” mündet. Literarische Grundlage ist das Protoevangelium des Jakobus, ein nicht iblischer Text, der den Menschen Maria ins Zentrum stellt: eine junge Frau zwischen Hoffnung und sozialem Druck, ihre nicht selbstbestimmte Schwangerschaft und eine Existenz geprägt von Fremdzuschreibungen. Der halbszenische Abend beleuchtet das Weihnachtswunder neu und verbindet Fragen von Herbergssuche, Prekariat, Weiblichkeit und Mutterschaft.
Team
REGIE Christina Constanze Polzer
DRAMATURGIE Sara Zimmermann
Komponist:innen
Marius Binder
Christian Flury
Nava Hemyari
Berthold Cvach
Jean-Baptiste Marchand
Simon Öggl
Matthias Maria Reissner
Katharina Roth
Mein lieber Schwan
Elsa stellt gerne Fragen. Das ist für eine Prinzessin zwar untypisch, doch sie sieht nicht ein, weshalb sie keine Antworten bekommen soll. Als ihr kleiner Bruder im Wald verschwindet, denken alle, sie wäre schuld daran. Gut, dass ihr ein prächtiger Gralsritter und sein Schwan zu Hilfe eilen. So scheint die Situation entschärft, wäre da nicht die Sache mit dem Namen. Denn damit ihr Glück von Dauer ist, darf Elsa eines nicht: den geheimnisvollen Ritter nach seinem Namen fragen …
Dass sich beinahe jede Geschichte, wenn sie auf ihr Grundgerüst reduziert wird, auch für ein junges Publikum erzählen lässt, zeigt unsere Adaption des Lohengrin. In Kooperation mit der Sparte Musiktheater entsteht eine so noch nie dagewesene Version von Wagners romantischem Werk – ein lustiger und unterhaltsamer Einstieg in die Welt der Oper.
Team
REGIE & TEXT Christina Constanze Polzer
TEXT Nele Neitzke, Hermann Schneider
AUSSTATTUNG Maïté Dietzel