von Marius Binder, Robert Prosser und 
Christina Constanze Polzer 

Lorit – Eine Endzeitoper (UA)

Am letzten Tag der letzten Skisaison der Menschheit geraten fünf Figuren in ein Gondelunglück. Da keine Rettung kommt, gründen sie in der schwebenden Kabine ihren eigenen Staat und verhandeln über die Zukunft einer ausgebeuteten Welt.

Team
REGIE Christina Constanze Polzer
MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Huber
AUSSTATTUNG Julia Neuhold
LICHT Luca Bellemo

Mit
Jubin Amiri
Laura Schneiderhan
Milena Pumberger
Manuel Ried
Bernhard Wolf

In Kooperation mit der Stiftung Haydn / Fondazione Haydn
Haydn Orchester
Teatro SanbàPolis Trento / Vereinigte Bühnen Bozen / Tiroler Landestheater

Vollends überzeugend schließlich das Ensemble der Mitwirkenden: junge Sänger:innen mit makelloser stimmlicher, körperlicher und darstellerischer Präsenz, eine klare und wirkungsvolle Regie sowie eine tadellose Leistung des kleinen Kerns des Regionalorchesters, das den Anweisungen – vom Keyboard aus – des Dirigenten Christoph Huber folgte. (ilT, IT)

Das Ergebnis ist ein gelungenes Musiktheater, sehenswert und stimmig, das das aktuelle Thema des Klimawandels und der unverständlichen Riten des zum Ersatzglauben erhobenen Konsumismus berührt, ohne sich anzumaßen, ein moralisches Urteil zu fällen, das vielmehr jeder und jedem Einzelnen obliegt. Die Partitur ist anspielungsreich, und die Ausführung durch Instrumentalist:innen und Sänger:innen überzeugt durch ihre Wendigkeit zwischen den musikalischen Genres in einem experimentellen Potpourri (Salto, IT)

Polzers Regiearbeit war sensibel gegenüber den sich verändernden Stimmungen, und ihr Umgang mit den Figuren war scharf und einfühlsam.
(Opera Wire, UK)

Die vier Sänger:innen waren exzellent. Jede:r lieferte eine starke, klar definierte Darstellung, die ihre Figur zum Leben erweckte, und gemeinsam bildeten sie ein Ensemble, das gut interagierte, um das Drama voranzutreiben. (Opera Wire, UK)

Die Endzeitoper ist Polzers erste Regiearbeit im Musiktheater. (...) Mit feinen Ideen und klarer Figurenführung wartet Polzers „Lorit“ tatsächlich auf. Das Ensemble (Jubin Amiri, Laura Schneiderhan, Manuel Ried, Milena Pumberger und Bernhard Wolf – in einer lange schweigsamen Sprechrolle) überzeugt auch darstellerisch.
(Tiroler Tageszeitung, AT)

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